A. Allgemeines

  • §1 Name, Sitz und Rechtsform

    Der Verein führt den Namen “Turn und Sportverein Katzwang 1905 e.V.”, abgekürzt: “TSV Katzwang 05 e.V.”. Er hat seinen Sitz in Nürnberg-Katzwang und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Nürnberg eingetragen.

  • §2 Zweck und Aufgaben des Vereins

    1.)Zweck und Aufgabe des Vereins ist die Förderung des Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports. Eine weitere wesentliche Aufgabe sieht der Verein in der sportlichen und charakterlichen Erziehung der Jugend. Gemeinschaftsgefühl, Kameradschaft und Toleranz sollen bei allen Mitgliedern gefestigt werden.

    2.) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung 1977 (AO 1977)

  • §3 Durchführung und Erfüllung der Aufgaben

    1.) Der Verein erfüllt seine Aufgeben durch – Abhaltung von geordneten Turn-, Sport-, und Spielübungen – Bereitstellung , Instandhaltung sowie Instandsetzung der Sport- plätze und des Vereinsheimes sowie Turn- und Sportgeräte und der sonstigen Geräte – Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen – Beteiligung an Verbands- und Freundschaftsspielen sowie an Sportveranstaltungen – Förderung der sportlichen, ethischen und sozialen Entwicklung der Jugend im Verein. Sofern eine Vereinsjugendleitung existiert, wird diese Aufgabe vorwiegend von ihr wahrgenommen. Näheres regelt die Jugendordnung. – Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern 

    2.) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

    3.) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Zur Durchführung der beschriebenen Aufgaben darf der Verein Vermögen ansammeln, Rücklagen bilden, Grundstücke erwerben und Anlagen errichten. Die Abteilungen können keine eigenen Vermögen bilden.

    4.) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereins- vermögen.

    5.) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    6.) Der Verein wird ehrenamtlich geführt. Er ist jedoch berechtigt, zur Durchführung seiner Aufgaben haupt- und nebenamtlich bezahlte Kräfte einzustellen.

    7.) Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

  • §4 Gliederung des Vereins

    1.) Der Verein unterhält nach Sportarten gegliederte Abteilungen. Diese sind im Rahmen der Satzung hinsichtlich des organisatorischen Aufbaus selbständig. Wirtschaftlich und verwaltungsmäßig unterstehen sie dem Vereinsvorstand.

    2.) Alle Mitglieder, die sich keiner Abteilung anschließen unterstehen unmittelbar dem Vereinsvorstand.

    3.) Mit Genehmigung des Verwaltungsrates können neue Abteilungen gebildet werden.

  • §5 Vereinsfarben

    Die Vereinsfarben sind rot – weiß.

  • §6 Geschäftsjahr

    Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.

  • §7 Verbandzugehörigkeit

    Der Verein ist Mitglied der zuständigen Landes- und Fachverbände und als solches deren Satzungen und Ordnungen unterworfen. Der Verein und seine Mitglieder verpflichten sich, die von den Verbänden im Rahmen ihrer Befugnisse erlassenen Beschlüsse zu befolgen, ihre Entscheidungen anzuerkennen und die in den Statuten vorgesehenen Verträge zu schließen.

B. Mitgliedschaft

  • §8 Mitgliedsarten

    1.) Mitglied kann jede natürliche Person werden. Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt.

    2.) Der Verein besteht aus:

    aktiven Mitgliedern passiven Mitgliedern Ehrenmitgliedern 3.) Aktive Mitglieder sind solche, die sich in einer oder mehreren Abteilungen sportlich betätigen.

    4.) Passive Mitglieder sind solche, die den Zweck des Vereins fördern, ohne sportlich tätig zu werden.

    5.) Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein und um den Sport im allgemeinen erworben haben. Sie haben die Rechte der Mitglieder.

  • §9 Erwerb der Mitgliedschaft

    1.) Die Aufnahme ist mit einem eigenhändig unterschriebenen Aufnahme-Vor- druck des Vereins beim Vorstand zu beantragen.

    2.) Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.

    3.) Mit der Einreichung des Aufnahmegesuches unterwirft sich der Bewerber, für den Fall der Aufnahme, der Satzung.

    4.) Über die Aufnahme entscheidet der Vereinsvorstand. Er ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe bekanntzugeben.

  • §10 Rechte der Mitglieder

    1.)Alle Mitglieder haben mit Vollendung des 18. Lebensjahres Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung und sind wählbar.

    2.) Die Mitglieder können die Einrichtungen des Vereins benützen, sofern dafür nicht noch der Anschluß an eine Abteilung des Vereins notwendig ist.

    3.) Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen der Satzung und der Abteilungs- ordnungen am Vereinsleben und an den allgemeinen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Der Vereinsvorstand bestimmt, ob dies den Mitgliedern unentgeltlich oder entgeltlich gestattet ist.

    4.) Jedes Mitglied hat das Recht, sich jeder beliebigen Abteilung des Vereins anzuschließen, soweit die vorhandenen Sportmöglichkeiten dies zulassen. Bei Ablehnung entscheidet auf Antrag der Vereinsvorstand.

  • §11 Pflichten der Mitglieder

    1.) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung, der Ordnungen sowie die Beschlüsse der Organe des Vereins zu befolgen.

    2.) Die Mitglieder sind verpflichtet, das Ansehen und die sportlichen Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern.

    3.) Die Mitglieder haben alle Handlungen zu unterlassen, die das Ansehen des Vereins schädigen.

    4.) Bei Bedarf sind die Mitglieder verpflichtet, nach ihren Fähigkeiten Arbeits- dienst ohne Entgelt zu erbringen. Die Feststellung der Notwendigkeit sowie weiterer Einzelheiten erfolgt durch Vorstand und Verwaltungsrat. Das Stunden- maß beträgt für das Mitglied pro Jahr höchstens 10 Stunden, ersatzweise des Jugendmonatsbeitrag pro nichtgeleistete Stunde. Diese Regelung gilt nur für aktive Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr bis zum 60. Lebensjahr.

    Familien werden als ein Mitglied gezählt. Innerhalb von Familien können Arbeitsleistungen von beliebigen Familienmitgliedern übernommen werden. Mitglieder der Herzgruppe sind ebenso wie Behinderte Familienmitglieder von dieser Maßnahme ausgeschlossen.

  • §12 Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge

    1.) Jedes Mitglied ist verpflichtet, eine Aufnahmegebühr und einen monatlichen, jeweils vorausbezahlten Beitrag zu entrichten (Bringschuld) sowie sonstige Leistungen zu erbringen.

    2.) Die Aufnahmegebühr, den Mitgliedsbeitrag und die sonstigen Leistungen sowie deren Fälligkeit setzt die Mitgliederversammlung fest.

    3.) Schüler und Studenten über 18 Jahre sowie wehrpflichtige Angehörige der Bundeswehr, Ersatzdienstleistende und Auszubildende werden in der Beitrags- zahlung auf Antrag den Jugendlichen unter 18 Jahren gleichgestellt. Jugendliche, die bis zum 18 Jahre im Familienbeitrag geführt wurden, werden nach Vollendung des 18. Lebensjahres als Einzelmitglieder geführt.

    4.) Beitragserleichterungen könne in sozialen Härtefällen gewährt werden. Die Entscheidung darüber trifft der Vorstand.

    5.) Mitglieder, die das 65. Lebensjahr vollendet haben und ununterbrochen 50 Jahre dem Verein angehören, sind auf Antrag beitragsfrei.

  • $13 Ruhen der Mitgliedschaft

    Bei Mitgliedern, die mit Beitragszahlungen länger als 3 Monate im Rückstand sind, ruhen die Mitgliedsrechte. Sie könne so lange nicht ausgeübt werden, bis die Zahlungsverpflichtungen erfüllt sind.

  • §14 Verlust der Mitgliedschaft

    1.) Die Mitgliedschaft endet durch:

    a) Austritt

    b) Ausschluß

    c) Streichung in der Mitgliederkartei

    d) Tod

    2.) Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich bekanntzugeben, wobei der Austritt nur zum Ende des Kalenderjahres (30.06 oder 31.12) mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zulässig ist.

    3.) Der Ausschluß eines Mitgliedes erfolgt schriftlich durch Beschluß der Verwaltungsrates

    a) wenn vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen die Vereinssatzung verstoßen worden ist,

    b) bei unehrenhaftem Betragen innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens oder bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte,

    c) aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen

    Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet der Verwaltungsrat.

    Vorher ist dem betroffenen Mitglied die Chance zur Anhörung durch den Verwaltungrat zu gewähren. Der Beschluß über einen Ausschluß ist dem be- troffenen Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen.

    4.) Bleibt ein Mitglied mit mindestens 3 Monatsbeiträgen im Rückstand, so ist es zweimal zu mahnen. Haben die Mahnungen keinen Erfolg, so kann das Mitglied durch Beschluß des Vereinsvorstandes aus der Mitglieder- kartei gestrichen werden.

    5.) In allen Fällen des Ausscheidens aus dem Verein (Austritt, Ausschluß, Streichung aus der Mitgliederkartei, Tod) erlöschen alle Mitgliedsrechte, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitrags- oder sonstige Forderungen.

C. Verwaltung des Vereins

  • §15 Organe des Vereins

    Die Organe des Vereins sind:

    a) der Vorstand

    b) der Verwaltungsrat

    c) die Mitgliederversammlung

  • §16 Der Vorstand

    1.) Den Vereinsvorstand bilden

    der 1. Vorsitzende

    der 2. Vorsitzende

    der 3. Vorsitzende

    der Schatzmeister

    der Schriftführer

    ein Beisitzer

    2.) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die Vorstandsmitglieder in §16.1 je einzeln vertreten.

    3.) Im innenverhältnis sind die Vorstandsmitglieder zur Vertretung nur berechtigt, wenn die vorhergehenden Vorstandsmitglieder verhindert sind bzw. eine Vertretung durch die Vorstandschaft bestimmt wird.

    4.) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er gibt sich eine Geschäftsordnung.

    5.) Der Vorstand beschließt über:

    a) Organisatorische und verwaltungstechische Verfahren im Verein

    b) Beitragseinzugsverfahren und Beitragsstellungen

    c) Etat und Sportbetriebskosten der Abteilungen

    d) Anschaffung für der Sportbetrieb, die keiner Abteilung zugeordnet werden können bzw. die von allgemeinen Interesse sind

    e) Durchführung von Maßnahmen zur Erhaltung der Sportflächen und des Sportheimes, sofern sie nicht vom Verwaltungsrat genehmigt werden müssen

    f) Vergütung von Übungsleiter- bzw. Trainerleistungen

    g) Anstellung von Mitarbeitern, deren Arbeitsverträge und Besoldung

    h) Durchführung von abteilungsübergreifenden Veranstaltungen auf Vorschlag des Vergnügungsausschusses.

    i) Abteilungsveranstaltungen, für deren Durchführung Kosten kalkuliert sind, die DM 5.000,- übersteigen

    j) Werbemaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit

    k) Aus- und Fortbildung von Mitgliedern und Mitarbeitern

    l) Erstellung bzw. Änderung der für den gesamten Verein gültigen Ge- schäftsordnungen

    m) Die abteilungsübergreifende Terminplanung (Vorstands- und Verwaltung- ratsitzungen, Veranstaltungen, Feiern, Ehrungen, Übungsleitertreffen, Arbeitsdienste)

    n) Streichung eines Mitgliedes aus der Mitgliederkartei

    o) Einsatz von Arbeitsdiensten

    6.) Der Vorstand schlägt vor

    a) Baumaßnahmen

    b) Beitragsumstellungen

    c) Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein

    d) Satzungsänderungen

    e) Ernennungen zu Ehrenmitgliedern oder Ehrenvorsitzenden

    f) Aufnahme von Darlehen bzw. Krediten und Übernahme von Bürgschaften

    g) Vorgehensweise zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten zwischen Abteilungen des Vereins

    7.) Zum Erwerb, zur Veräußerung und zur Belastung des Grundbesitz ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit der abgegeben, gültigen Stimmen erforderlich.

  • §17 Verwaltungsrat

    1.) Den Verwaltungsrat bilden:

    a) der Vereinsvorstand

    b) die Leiter der Abteilungen oder deren Stellvertreter

    c) der Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    d) der Beauftragte der Seniorengruppe oder dessen Stellvertreter

    2.) Zum erweiterten Verwaltungsrat gehören und sind bei Bedarf einzuladen:

    a) der 2. Schatzmeister

    b) 3 Revisoren

    c) der Ältestenrat (3 Mitglieder)

    d) die Übungsleiter

    e) die Beauftragten für Baumaßnahmen

    f) der Vergnügungsausschuß-Vorsitzende

    g) der Vereinsjugendleiter

    3.) Der Vorstand beruft den Verwaltungsrat ein und bestimmt die Tagesordnung. Der 1. Vorsitzende oder vertretungsweise ein anderes Vorstandsmitglied führt den Vorsitz.

    4.) Die Sitzungen des Verwaltungsrates finden nach Bedarf, mindestens jedoch einmal vierteljährlich statt. 5.) Der Verwaltungsrat beschließt über:

    a) Angelegenheiten des internen Sportbetriebs, die nicht vom Vorstand geregelt werden können

    b) die Unterhaltung und den Ausbau des vereinseigenen Be- sitzen einschließlich der Pachtflächen

    c) Errichtung von Vereinsausschüssen

    d) Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern auf Vorschlag der Vorstandschaft mit 3/4 Mehrheit

    e) Mitwirkung bei Aufnahmen von Darlehen, Krediten und Übernahme von Bürgschaften. Die Vertretungsbefugnis des Vorstandes bleibt unberührt.

    f) das Stundenmaß bei Arbeitsdiensten

    6.) Jede Person hat bei Abstimmung nur eine Stimme.

    §18 Mitgliederversammlung

    1.) Die Jahreshauptversammlung ist spätestens bis zum 31.03 jeden Jahres einzuberufen. Dies hat schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen mit Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einladung kann durch die Vereinszeitung (Mitteilungsblatt von Katzwang) und durch Aushang in den vereinseigenen Informationskästen erfolgen. Die Tagesordnung muß enthalten:

    a) Jahresbericht des 1. Vorsitzenden oder seines Vertreters

    b) Jahresbericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer

    c) Entlastung des Vereinsvorstandes

    d) Neuwahlen, soweit satzungsmäßig notwendig und durch die Wahlordnung geregelt

    e) Satzungsänderungen

    f) Anträge

    2.) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vereinsvorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß stattfinden, wenn dies von einem fünftel der Vereinsmit- glieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird. Die Einladung erfolgt auf dem gleichen Weg wie bei einer Jahreshauptversammlung

    3.) über jeder Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer zu unterzeichnen ist und vom Versammlungs- leiter gegengezeichnet wird.

    4.) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig und wird vom 1. Vor- sitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Die Mitgliederversammlung beschließt über der Vereinsbeitrag und sonstige Mitgliederleistungen, die Entlastung des Vorstandes, über Satzungsänderungen sowie über alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordnung sind. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand, den Ältestenrat und die Revisoren

    5.) Anträge, die der Mitgliederversammlung zur Beschlußfassung vorgelegt werden sollen, müssen 1 Woche vorher beim Vereins- vorstand eingereicht werden. Anträge auf Satzungsänderungen müssen spätestens 4 Wochen vorher beim Vorstand einge- reicht werden. Später einlaufende Anträge bleiben unberücksichtigt, wenn nicht die Dringlichkeit durch die Mitgliederversammlung anerkannt wird. Anträge auf Satzungsänderung können nicht als Dringlichkeitsanträge anerkannt werden.

    6.) Zur Wahl können nur Personen vorgeschlagen werden, die anwesend sind oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt. Wahl- und stimmberechtigt sowie wählbar sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben. 7.) Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nicht eine quanti- fizierte Mehrheit vorsieht, in allen Vereinsangelegenheiten, es sei denn, die Entscheidung ist anderen Organen über- tragen. Bei Wahlen hat eventuell eine Stichwahl stattzufinden.

    8.) Bei Satzungsänderung ist eine 3/4-mehrheit der abgegebenen güligen Stimmen erforderlich.

    9.) Die Geschäftsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung

    10.) Die Wahl des Vorstandes und der Verwaltungsratsmit- glieder erfolgt auf zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.

    11.) Die Mitglieder der Verwaltungsrates bzw. der erweiterten Verwaltungsrates bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

    12.) Für die Abteilungen gelten die Bestimmungen des Paragraphen 18 analog. Ausgenommen sind alle die Satzung, die Beschlußmöglichkeiten der Mitgliederversammlung und der Verwaltungsrat betreffenden Punkte.

D. Schlußbestimmungen

  • §19 Haftungsausschluß

    Der Verein haftet für Schäden und Verluste, die Mitglieder bei Ausübung des Sports, bei Benutzung der Anlagen, Einrichtungen und Geräten oder bei Vereinsversanstaltungen erleiden, nur, soweit diese durch die bestehenden Versicherung gedeckt sind.

  • §20 Auflösung des Vereins

    1.) Über die Auflösung des Vereins kann nur die Hauptver- sammlung oder eine außerordentliche Mitgliederversammlung entscheiden. In dieser Versammlung müssen mindestens 4/5 aller Mitglieder anwesend sein.

    2.) Der Beschluß über eine Auflösung erfordert die Zustimmung von mindestens 3/4 der abgegebenen gültige Stimmen. Kommt eine Beschlußfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder be- schlußfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung zur ersten Ver- sammlung und der Folgeversammlung hinzuweisen. In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben.

    3.) Das bei der Auflösung des Vereins vorhandene Vermögen ist dem Stadtrat Nürnberg mit der Maßgabe zuzuführen, es weiterhin zur Förderung des Wohles der Allgemeinheit durch die Pflege von Sport und Spiel zu verwenden.

  • §21 Satzungsänderungen

    Satzungsänderungen, die auf Veranlassung des Register- Gerichts oder einer anderen Behörde zu erfolgen haben, können vom Vereinsvorstand beschlossen werden.

  • §22 Inkrafttreten der Satzung

    Die geänderte Satzung wurde von der Jahreshauptver- sammlung am 25. März 1994 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft Nbg, 25. März 1994

    Rudolf Lippl

    1. Vorsitzender

Jugendordnung des Turn- und Sportverein Katzwang 05 e.V.

  • §1 Rechtsform, Mitgliedschaft

    Die Jugendgruppe des TSV Katzwang 05 e.V. ist die Ver- einigung aller jugendlichen Vereinsmitglieder und bildet eine organisatorische Einheit im Rahmen des Vereins. Als Jugendliche gelten die Mitglieder bis zum vollendeten 21. Lebensjahr.

  • §2 Zweck der Vereinsordnung

    Die Jugendordnung unterliegt der Satzung und Gschäfts- ordnung des Vereins. Sie regelt die besonderen und all- gemeinen Belange der jugendlichen Vereinsmitglieder. Insbesondere will die Jugendgruppe die überfachliche Jugendarbeit und Jugendpflege im sportlichen, gesellschaft- lichen und kulturellen Zusammenwirken mit anderen gleichgesinnten Jugendlichen ohne Ansehen deren Her- kunft, Abstammung sowie weltanschaulichen Standort fördern und unterstützen. Eine ideologische, partei- politische, religiöse oder berufliche Ausrichtung der Jugend- gruppe ist ausgeschlossen. 

    Die Mittel zur Erfüllung ihrer Aufgaben erhält die Jugend- gruppe durch Zuwendungen seitens des Vereins. Ein besonderer Mitgliedsbeitrag ist nicht vorgesehen. Die Mittel der Jugendgruppe dürfen nur für satzungsge- mäße Zwecke verwendet werden.

  • §3 Organe der Jugendgruppe

    Organe der Jugendgruppe sind:

    a) die Jugendversammlung

    b) der Vereinsjugendausschuß

  • §4 Jugendversammlung

    Die Jugendversammlung setzt sich aus den Vereins- jugendliche zwischen dem vollendeten 11. und ein- schließlich 21. Lebensjahr sowie dem Vereinsjugend- ausschuß zusammen.

    Die Jugendversammlung wir jährlich mindestens einmal unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Die Jugendversammlung hat folgende Aufgaben:

    a) Wahl des Vereinsjugendleiters und dessen Stellver- treters

    b) Wahl der Vereinsjugendleiterin und deren Stellver- treterin

    c) Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes der Vereins- jugendleitung

    d) Erteilung der Entlastung des Vereinsjugendausschusses

    e) Beschlußfassung über eingereichte Anträge und Be- ratung über Veranstaltungen des Vereinsjugend

    f) Änderung des Jugendordnung

  • §5 Vereinsjugendausschuß

    Der Vereinsjugendausschuß setzt sich zusammen:

    a) Vereinsjugendleiter

    b) Vereinsjugendleiterin

    c) stellvertretender Vereinsjugendleiter

    d) stellvertretende Vereinsjugendleiterin

    e) Kassierer 

    g) den Jugendleitern der Abteilungen

    h) Beisitzen

    Der Vereinsjugendausschuß hat folgende Aufgaben:

    a) Entgegennahme des Berichts der Vereinsjugend- leitung

    b) Förderung der Zusammenarbeit aller Abteilungen im Jugendbereich

    c) Erstellung von Leitlinien für die Arbeit der Vereins- jugendleitung

    d) Verwaltung des Jugendetats

    e) Vorschläge für Aktivitäten im Jugendbereich

    f) Die Jugendlichen beraten und unterstützen

    g) Ständiger Kontakt zur Vorstandschaft der Vereins Der Vereinsjugendausschuß wird von der Jugendver- sammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, ausgenommen die Jugendleiter der Abteilungen.

  • §6 Vereinsjugendleitung

    Die Vereinsjugendleitung ist zuständig für die über- fachliche Jugendarbeit im Verein. Zu ihren Aufgeben gehören insbesondere:

    a) die überfachliche Betreuung der jugendlichen Vereinsmitglieder

    b) die Koordinierung der gesamten Vereinsjugend- arbeit

    c) die Vertretung der Jugend im Verwaltungsrat des Vereins

    d) die Vertretung der Vereinsjugend gegenüber Er- ziehungsträgern und Jugendverbänden

    e) die Einberufung und Leitung der Sitzungen des Vereinsausschusses 

    f) Beantragung des Jahresetats der Vereinsjugend bei der Vorstandschaft

  • §7 Aufnahme der Abteilungen

    Träger der sportlichen Betätigung der Jugendlichen im Verein sind die Abteilungen. Die Abteilungen wählen jeweils einen Jugendleiter, der sich der besonderen Belange der Jugendlichen in der Abteilung annimmt. Diese ge- wählen Vertreter sind gleichzeitig mit Sitz und Stimme Vertreter der Abteilungen im Vereinsjugendausschuß.

  • §8 Besondere Bestimmungen

    a) Mitglieder des Jugendausschusses können älter als 21 Jahre sein

    b) Für den Fall, daß ein Jugendausschuß gemäß §5 dieser Jugendordnung nicht zustande kommt oder sich auflöst, übernimmt ein Vorstandsmitglied oder ein vom Vorstand beauftragtes Mitglied die Jugendleitung so lange, bis ein arbeitsfähiger Jugendausschuß die Aufgaben übernehmen kann.

  • §9 Inkrafttreten

    Die Jugendordnung tritt mit Genehmigung durch den Ver6waltungsrat in Kraft.

    Nürnberg, den 07. März 1986